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Als
Pfarrer der Pfarrgemeinde St. Dionysius Neunkirchen begrüße ich Sie
sehr herzlich auf unseren Internetseiten.
Ich
stamme aus dem kleinen Bayerwalddorf Zinzenzell, Gemeinde und Pfarrei
Wiesenfelden, das liegt im nördlichen Landkreis Straubing-Bogen
(Niederbayern) und grenzt direkt an die Grenze zum Landkreis Cham, zur
Oberpfalz. Geboren bin ich am 09.06.1971 in Falkenstein / Oberpfalz.
Nach meiner Berufsausbildung zum Bankkaufmann und Tätigkeit in
der Raiffeisenbank Rattiszell-Konzell eG absolvierte ich mein Philosophie-Theologie-Studium
an der Ordenshochschule der Zisterzienser in Heiligenkreuz bei Wien.
Am 26.06.1999 wurde ich durch Bischof Manfred Müller zum Priester
geweiht. Meine bisherigen Pfarrei-Stationen waren: Deggendorf - Mariä
Himmelfahrt; Waldmünchen - St. Stephanus; Straubing - St. Jakob.
Seit dem 1. September 2003 bin ich Pfarrer in dieser Gemeinde. Ich freue
mich sehr, dass mich der Weg in meine 1. Pfarrstelle nach Weiden geführt
hat.
Mein
Ziel und Wunsch ist, dass Kirche, und das sind wir alle,
wieder mehr attraktiv, lebendig für neue Formen und Feiern ist, ansprechend
für Außenstehende, mit neuem Schwung und Elan nach vorne in die Zukunft
mit den Menschen geht. Hier sehe ich zusammen mit allen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern in der Pfarrei eine große Chance und Herausforderung,
der ich mich sehr gerne stelle!
Mein
Primizspruch lautet nicht umsonst: „Da gingen
ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn. Und sie sagten zueinander:
Brannte nicht das Herz, als er unterwegs mit uns redete und uns den
Sinn der Schrift erklärte?“
Ich
wünsche es uns, dass uns immer wieder das „Herz brennt“, wenn wir, "be-geistert"
für die "Sache Jesu" eintreten und mitarbeiten, wenn
wir, Kinder, Jugendliche und Erwachsene einander begegnen, denn nur
miteinander können wir einiges bewegen und mutig weiterbauen.
Meinen
Traum von Pfarrgemeinde und Kirche möchte ich wie folgt beschreiben:
Ich träume von einer Gemeinde, in der einer dem anderen hilft und
in der jeder gebraucht wird, in der für alle Platz ist, für
die Gesunden und die Kranken, für die Starken und die Schwachen,
für die Kinder, für die Jugendlichen und die Alten - und auch
für die, die nichts mehr leisten, weil sie müde, ausgebrannt
sind und resignieren. Ich träume von einer Gemeinde, in der jeder
mit jedem redet, in der Konflikte fair ausgetragen werden, in der mutlose
ein offenes Ohr finden, in der Traurige getröstet werden und Einsame
und Ausgestoßene Freunde finden.
Ich träume von einer Gemeinde, in der das Evangelium so verkündet
wird, dass es den Menschen hilft zu leben, in der Menschen von Jesus
und seiner Botschaft so begeistert sind, dass sie anderen davon erzählen
und daraus selbst leben. Ich träume von einer Gemeinde, in der
die Gottesdienste Feste finden, bei denen sich alle wohlfühlen
und sich selber einbringen, bei denen sie Kraft bekommen für ihren
Alltag. Ich glaube an diesen Traum. Er hilft mir, mich einzusetzen in
meiner Pfarrgemeinde, damit sie eine Gemeinde wird, in der Jesu Geist
lebendig ist.
Denn nur miteinander, niemals alleine, können und werden wir einiges
bewegen und verändern. Ich
lade Sie daher sehr herzlich ein, dass wir miteinander
LEBEN,
GLAUBEN und HANDELN!!!
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