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Zwoa harte Nüß -

begeistert alle Theaterbesucher




 

 

 

 

 

 

 

Eine heitere, unglaubhafte, doch durchaus mögliche Begebenheit in drei Akten.

Die Regie führte wie immer Alma Kandler.

Sie begrüßte alle Theaterbesucher und wünschte ihnen einen wunderschönen Abend.

Loisl und Mirzl, Knecht und Magd auf dem Hof von Severin und Walburga Lechner, machen sich nicht viel auseinander.
Eines Tages verschlägt es aber den dichtenden "Preiß'n" Siegfried Schreiberling in die abgelegene Bergwelt. Der Poet macht sich an die einfältige Mirzl heran ("die Tau behaftete Rose der Berge").
Seine später anreisenden Eltern sorgen für weitere Verwicklungen.
In seinem Überschwang glaubt er, aus der "schiachen Rosn" Mirzl einen Schmetterling machen zu können, indem er ständig durch Gedichte ihre "Psyche" erweckt.
Pantoffelheld Isidor kommt stockbesoffen aus dem Tal zurück und verwandelt sich unter Knecht Loisls Einfluss zu einem richtigen Mannsbild.
Die Überraschung am Ende: Findelkind Mirzl ist auch noch eine gute Partie.
Das Theaterstück sorgte zwei Stunden lang für erfrischende Unterhaltung. Mehrmals gab es begeisterten Szenenapplaus für die herrliche Situationskomik und die holprigen Verse der dichtenden Mitwirkenden. Die jungen Akteure der katholischen Theaterjugend spielten professionelles Bauerntheater. Simon Boll, ein 20-jähriger Produktdesigner, der den Loisl gab und Tanja Weismeier, eine 21-jährige Kauffrau, als einfältige Mirzl, sorgten mit ihrer wunderbaren Darstellung der zentralen Figuren für ein herrliches Theatererlebnis. Genauso hatten die weiteren Schauspieler aus Trippach, Latsch, Neunkirchen und Frauenricht den lang anhaltenden Applaus der Zuschauer verdient: Julian Hartwich als Severin, Lisa Weismeier als Walburga, Moritz Egeter als Siegfried, Laura Wiesnet als Brunhilde, Victoria Wiesnet als Isidor sowie die erst 14-jährige Hannah Suttner als Polizist und Luisa Auer als "Kräuter-Zenz". Als Souffleuse fungierte Julia Egeter. Regie führte Alma Kandier.


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